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IPM 99 - Guter Start in die neue Saison 10.03.1999
Von Freitag, dem 29. Januar bis Sonntag, dem 31. Januar fand auf dem Messegelände in Essen wieder die alljährliche "Internationale Pflanzenmesse Essen" statt. 1.200 Aussteller aus 36 Ländern stellten sich mit Dienstleistungen und Waren vor und fanden ihre Kundschaft unter
54.000 Fachbesuchern. Die IPM konnte mit diesem Ergebnis ihren Stellenwert als führende Messe der grünen Branche in Deutschland weiter ausbauen. Die Aussteller und Fachbesucher waren allgemein zufrieden über Gespräche, Informationen und Kontakte. Das Direktordergeschäft auf der Messe ging in den letzten Jahren stetig zurück, was jedoch nicht negativ zu beurteilen ist, da es durch ein in der Regel gutes Nachmessegeschäft ersetzt wurde.
Besondere Aufmerksamkeit fanden beim Fachpublikum die Themen Umweltschutz und Energieeinsparung. Sowohl aus Umweltschutzgründen aber natürlich besonders aus Gründen der Kostenersparnis und Effektivität war hier ein starkes Interesse vorhanden. Auch im Bereich der Baumschulwaren waren besonders kleinwüchsige Gehölze gefragt und die neuen Züchtungen der Beet- und Balkonpflanzen interessierten ein großes Fachpublikum. Ebenfalls starkes Interesse fanden die Themen Automatisierung und EDV. Sehen doch immer mehr Firmen die Notwendigkeit durch Rationalisierung der Bürotätigkeiten Zeit und Kosten zu sparen. Auch die EDV-Unterstützung beim Erstellen von Etiketten und Kranzschleifen war in diesem Jahr wieder gefragt.
Äußerst gut besucht waren die Veranstaltungen wie z.B. der Straußwettbewerb oder die Demonstrationen im Florist Event Center des FDF. Die Sitzplätze im Event Center waren meistens bereits eine Stunde vor den Vorführungen besetzt. Neben den brillianten Demonstrationen der deutschen Floristen Monika Nieland, Stefan Klingel und Sonja Sauerbrey waren ebenfalls die Demonstrationn der spanischen und japanischen Floristenschulen interessant.
Die IPM ist sicherlich die interessanteste Messe für die grüne Branche, da sie ein umfassendes Bild der Branche zeigt. Der Termin zum Jahrhundertwechsel im nächsten Jahr (4. und 6. Februar 2000) sollte auf jeden Fall wieder eingeplant werden.
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